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Short story

Der Igel, der nicht schlafen wollte

A fable from the Black Forest: a young hedgehog refuses to hibernate because he wants to be the first hedgehog ever to see snow.

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Words to know (12)
  • der Igel · hedgehog
  • der Winterschlaf · hibernation
  • der Stachel · spine, prickle
  • das Laub · (fallen) leaves
  • die Amsel · blackbird
  • verschlafen · to sleep through, to miss by sleeping
  • beschließen · to decide
  • sich zurückziehen · to withdraw, to retreat
  • zufallen · to close (by themselves)
  • der (Garten)schuppen · (garden) shed
  • kriechen · to crawl
  • blinzeln · to blink

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In einem Garten am Rand eines kleinen Dorfes im Schwarzwald lebte ein junger namens Pieks. Den ganzen Sommer hatte er Käfer und Würmer gefressen, und jetzt, im Oktober, war er rund wie ein Ball. „Bald ist es Zeit für den sagte seine Großmutter, eine alte mit grauen „Such dir einen guten Platz unter dem

Aber Pieks wollte nicht schlafen. Er hatte von der gehört, dass im Winter etwas Wunderbares vom Himmel fiel: weiß, kalt und weich wie Federn. Die nannte es Schnee. „Kein hat jemals Schnee gesehen“, hatte sie gesagt. „Ihr das Beste des ganzen Jahres.“

„Dann werde ich der erste sein, der Schnee sieht“, Pieks. Während sich die anderen in ihre Nester aus Blättern blieb er wach. Er lief durch den Garten, zählte die Sterne und sang Lieder, damit ihm die Augen nicht Seine Großmutter schüttelte nur den Kopf. „Jedes Tier hat seine Zeit“, murmelte sie, bevor sie einschlief.

Im November wurde es kälter. Die Käfer verschwanden, die Würmer gruben sich tief in die Erde ein, und Pieks fand kaum noch etwas zu fressen. Seine Pfoten waren steif vor Kälte. Jeden Morgen fragte er die „Kommt heute der Schnee?“ Und jeden Morgen antwortete sie: „Vielleicht morgen.“

Anfang Dezember konnte Pieks kaum noch laufen. Er war so müde, dass er im Gehen einschlief und gegen einen Blumentopf stieß. Da hörte er eine Stimme über sich. Es war Frau Albrecht, die alte Dame, der der Garten gehörte. „Du armer Kerl“, sagte sie. „Du solltest doch längst schlafen.“ Sie legte ihn vorsichtig in eine Kiste mit Stroh und stellte sie in ihren Daneben stellte sie eine Schale mit Katzenfutter.

Pieks fraß, bis er satt war, und schlief sofort ein. Er träumte von weißen Federn, die vom Himmel fielen. Als er Wochen später kurz aufwachte, war es im sehr hell. Er zum Fenster und Draußen war alles weiß: der Garten, der Zaun, die Bäume. Ganz langsam fielen dicke Flocken.

Pieks sah lange hinaus. Dann gähnte er, zurück in sein Stroh und schlief weiter bis zum März. Im Frühling erzählte er allen Igeln vom Schnee. Natürlich glaubte ihm keiner. Nur seine Großmutter lächelte. „Siehst du“, sagte sie, „manchmal bekommt man, was man sich wünscht. Aber nur, wenn jemand da ist, der auf einen aufpasst.“

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1. Why didn't Pieks want to hibernate?

2. What did the blackbird answer every morning in November?

3. What did Frau Albrecht do when she found Pieks?

4. What is the grandmother's lesson at the end?